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17.06.2008 - Leiter der Straffälligenhilfe erhält Bundesverdienstkreuz

Peter Möller bereitet Häftlinge mit "unerschütterlichem Optimismus" auf die Entlassung vor.Peter Möller, Leiter der Straffälligenhilfe des Evangelischen Hilfswerks München und seit nahezu zwanzig Jahren ehrenamtlich im Einsatz für die Resozialisierung von Strafgefangenen, hat jetzt von Bundespräsident Horst Köhler das Bundesverdienstkreuz am Bande des Verdienstordens verliehen bekommen. Der 64-Jährige war von 1995 bis 2006 zweiter Vorsitzender der Landesarbeitsgemeinschaft ehrenamtlicher Mitarbeiter im Strafvollzug; seit 2002 leitet er die Straffälligenhilfe des zur Inneren Mission gehörenden Evangelischen Hilfswerks. Bei der Übergabe lobte die bayerische Justizministerin Beate Merk (CSU) insbesondere Möllers „unermüdliche Geduld und Ausdauer“, mit der er die Häftlinge auf den Tag ihrer Entlassung vorbereite. Seine verständnisvolle und ausgleichende Art lasse ihn schnell Zugang zu den Gefangenen finden; sein Talent, zwischen verschiedenen Interessen zu vermitteln, mache ihn auch zu einem geschätzten Ansprechpartner für die Bediensteten in den Haftanstalten. Merk wörtlich: „Ihr konsequenter Einsatz trägt dazu bei, Vorurteile gegenüber Strafgefangenen in der Öffentlichkeit abzubauen.“ Möllers Arbeit sei getragen von „unerschütterlichem Optimismus“, zugleich habe er sich „den Blick für die Widrigkeiten des Alltags bewahrt“. Der Geehrte, so die Ministerin weiter, sei ein „überzeugender Botschafter und eine tragende Stütze des bayerischen Strafvollzugs“, sein unermüdliches Wirken sei „gelebte Menschlichkeit“. Klaus Honigschnabel

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