Archiv
21.12.2007 - Spenden gehören zur Unternehmenskultur
Die State Street Bank hilft regionalen Einrichtungen.Die State Street Bank hat die diakonia Dienstleistungsbetriebe in diesem Jahr wieder mit 14.400 Dollar großzügig unterstützt. Das amerikanische Geldinstitut mit deutschem Hauptsitz in München verfolgt ein außergewöhnliches Spendenmodell, von dem auch zahlreiche andere Organisationen aus dem Raum München profitieren.
Bereits im vergangenen Jahr hatte die Bank den diakonia Dienstleistungsbetrieben 56.200 Dollar – rund 42.000 Euro – gespendet, die den Aufbau des Bildungsprojektes jobfitness ermöglichten. Claudia Schmidt, Spendenpatin bei der State Street Bank, versichert: „Wir waren auf der Suche nach einem Konzept, das sich mit Arbeitslosigkeit und der Rückkehr in den Beruf beschäftigt.“ Die jobfitness-Initiative der diakonia kam da wie gerufen.
Wohltätige Spenden sind Teil der Firmenkultur der in Boston ansässigen Bank, die weltweit jährlich 1,25 Prozent vom Nettogewinn für soziale Projekte ausgibt; 2007 waren das in Deutschland mehr als 200.000 Dollar. Neben der diakonia kamen auch andere Einrichtungen der Inneren Mission München in den Genuss dieser Spenden, wie etwa das Frauenobdach Karla 51 mit 9.500 Euro.
Manuela Gries vom Wohltätigkeits-Team der Bank erklärt: „Wir helfen gemeinnützigen Initiativen, die wirtschaftlich benachteiligte Menschen unterstützen.“ Das zehnköpfige Spendenteam sucht nach bedürftigen Organisationen, die überwiegend regional tätig sind, in der Presse wenig Beachtung finden und deshalb häufig nur wenige Spendengelder bekommen.
Das Unternehmen will aber nicht nur finanziell unterstützen, sondern auch tatkräftig mithelfen: Jeder Mitarbeiter kann pro Jahr zwei Arbeitstage frei nehmen, um karitativen Organisationen zur Seite zu stehen. Als diakonia 2006 das Ladengeschäft in der Blutenburgstraße anmietete, um dort das Kinderkleidsam zu eröffnen, hatte beispielsweise ein Team geholfen, die alten Tapeten zu entfernen.
Und im Frauenobdach Karla 51 haben andere Mitarbeiterinnen im vergangenen Jahr die Wände frisch geweißelt. Es ist also kein Wunder, dass die State Street Bank in den USA bereits mehrfach mit Ehrenpreisen für ihr soziales Engagement ausgezeichnet wurde.
Katja Pfeifer
Bildunterschrift:
Manuela Gries (links) und Claudia Schmidt vom Wohltätigkeitsteam der State Street Bank im Gespräch mit diakonia-Geschäftsführer Dieter Sommer. Foto: Martina Kostial
[ » Zurück]